Fehlzeitenvertrag

 

Aktueller Fehlzeitenvertrag

Elternbrief zu Fehlzeiten im Zeugnis

Beurlaubung

Liebe Eltern,

bitte unterscheiden Sie zwischen einer Entschuldigung (im Krankheitsfall) und einem Beurlaubungsgesuch: Sollten Sie dieses bei uns einreichen wollen, so beachten Sie bitte Folgendes: Unterricht ist ein hohes Gut, das v.a. den Staat und damit den Steuerzahler viel Geld kostet. Zu bedenken ist ferner, dass 70 Ferientage in der Regel für eine Planung außerunterrichtlicher Aktivitäten ausreichen müssen. Auch aus Sicht der Gerechtigkeit und der Gleichbehandlung stellt eine Beurlaubung immer ein Sonderfall dar und kann in der Regel nur genehmigt werden, wenn die nach dem Schulgesetz formulierten folgenden Bedingungen gegeben sind:

Auszug aus der Schulbesuchsverordnung: - § 4 Beurlaubung

(1) Eine Beurlaubung vom Besuch der Schule ist lediglich in besonders begründeten Ausnahmefällen und nur auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag möglich. Der Antrag ist vom Erziehungsberechtigten, bei volljährigen Schülern von diesen selbst zu stellen.
(2) Als Beurlaubungsgründe werden anerkannt:

1. Kirchliche Veranstaltungen […]
2. Gedenktage oder Veranstaltungen von Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften […] Dem Antrag muss, soweit die Zugehörigkeit zu der Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft nicht auf andere Weise nachgewiesen ist, eine schriftliche Bestätigung beigefügt sein.

(3) Als Beurlaubungsgründe können außerdem insbesondere anerkannt werden:

1. Heilkuren oder Erholungsaufenthalte, die vom Staatlichen Gesundheitsamt oder vom Vertrauensarzt einer Krankenkasse veranlasst oder befürwortet worden sind;
2. Teilnahme am internationalen Schüleraustausch sowie an Sprachkursen im Ausland;
3. Teilnahme an den von der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführten zweitägigen Politischen Tagen für die Klassen 10 bis 13;
4. Teilnahme an wissenschaftlichen oder künstlerischen Wettbewerben;
5. die aktive Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen und an Lehrgängen überregionaler oder regionaler Trainingszentren sowie an überregionalen Veranstaltungen von Musik- und Gesangvereinen, anerkannten Jugendverbänden und sozialen Diensten, soweit die Teilnahme vom jeweiligen Verband befürwortet wird;
6. die Ausübung eines Ehrenamts bei Veranstaltungen von Sport-, Musik und Gesangvereinen, anerkannten Jugendverbänden und sozialen Diensten, sofern dies vom jeweiligen Verband befürwortet wird;
7. Teilnahme an Veranstaltungen der Arbeitskreise der Schüler […], soweit es sich um Schulveranstaltungen handelt (§ 18 SMV-Verordnung), sowie an Sitzungen des Landesschulbeirats […] und des Landesschülerbeirats […];
9. wichtiger persönlicher Grund; als wichtiger persönlicher Grund gelten insbesondere Eheschließung der Geschwister, Hochzeitsjubiläen der Erziehungsberechtigten, Todesfall in der Familie, Wohnungswechsel, schwere Erkrankung von zur Hausgemeinschaft gehörenden Familienmitgliedern, sofern der Arzt bescheinigt, dass die Anwesenheit des Schülers zur vorläufigen Sicherung der Pflege erforderlich ist.

(4) Für das Fernbleiben der Schüler vom Unterricht auf Grund einer Beurlaubung tragen die Erziehungsberechtigten, volljährige Schüler für sich selbst, die Verantwortung. Die Schulen beraten erforderlichenfalls die Erziehungsberechtigten und den Schüler über die Auswirkungen der beantragten Beurlaubung. Die Beurlaubung kann davon abhängig gemacht werden, dass der versäumte Unterricht ganz oder teilweise nachgeholt wird.

(5) Zuständig für die Entscheidung über Beurlaubung ist in den Fällen des Absatzes 2 sowie bis zu zwei unmittelbar aufeinander folgenden Unterrichtstagen in den Fällen des Absatzes 3 der Klassenlehrer, in den übrigen Fällen der Schulleiter.

Jüdische und islamische Feiertage 2013/2014 – Beurlaubung vom Unterricht

Nach Ziffer V der Anlage zu § 4 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 der Verordnung des Kultusministeriums über die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht und sonstigen Schulveranstaltungen (Schulbesuchsverordnung) werden Schülerinnen und Schüler der jüdischen Religionsgemeinschaft auf Antrag am jüdischen Neujahrsfest zwei Tage, am Versöhnungsfest einen Tag, am Laubhüttenfest zwei Tage, am Beschlussfest zwei Tage, am Passahfest die zwei ersten und die zwei letzten Tage sowie am jüdischen Pfingstfest zwei Tage beurlaubt. Für das Schuljahr 2013/2014 hat die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs dazu folgende Termine mitgeteilt:

Versöhnungstag (Jom Kippur) 14. September 2013

Jüdisches Neujahrsfest (Rosch Haschanah) 5./6. September 2013 (Sommerferien)

Laubhüttenfest (Sukkoth) 19./20. September 2013

Schlussfest (Schemini Azereth) 26. September 2013

Thora-Freudenfest (Simchat Thora) 27. September 2013

Passahfest (Pessach) 1. und 2. Tag 15./16. April 2014

7. und 8. Tag 21./22. April 2014 (Osterferien)

Pfingstfest (Schawuoth) 1. und 2. Tag 4./5. Juni 2014

Nach Ziffer VI der Anlage zur Schulbesuchsverordnung werden Schülerinnen und Schüler, die der islamischen Religion angehören, auf Antrag am Fest des Fastenbrechens sowie am Opferfest einen Tag beurlaubt. Für das Schuljahr 2013/2014 hat das Türkische Generalkonsulat dazu folgende Termine mitgeteilt:

Opferfest 2013 15. bis 18. Oktober 2013

Fastenbrechen/Ramadan 28. bis 30. Juli 2014

Dem Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht, der vom Erziehungsberechtigten oder bei volljährigen Schülerinnen und Schülern von diesen selbst zu stellen ist, muss – soweit die Zugehörigkeit zu der Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft nicht auf andere Weise nachgewiesen ist – eine schriftliche Bestätigung beigefügt sein.

Formular zur Beantragung einer Beurlaubung

Hausordnung

Die Hausordnung in der aktuell gültigen Version können Sie hier als PDF-Datei einsehen oder herunterladen.

Medienordnung

Die neue Medienordnung zur Nutzung digitaler Geräte ist hier zu finden.

Konfliktmanagement

Balingen, den 12.04.2011

Kommunikationswege im Konfliktfall

Im Zusammenleben von Menschen kann es immer wieder zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interessen oder Missverständnissen kommen. Von den dafür aufgestellten Regeln und ihrer Einhaltung hängt es ab, ob aus Meinungsverschiedenheiten und Unstimmigkeiten Probleme oder gar ernsthafte Konflikte werden. Unserem Leitbild entsprechend „legen wir Wert auf einen vertrauensvollen Umgang in gegenseitiger Wertschätzung als Grundlage für erfolgreiches Lehren und Lernen". Auch wollen wir „Toleranz, Rücksichtnahme und Respekt pflegen und die Anliegen und Ideen aller ernst nehmen".

Deshalb sollen gemeinsam aufgestellte Regeln dazu beitragen, dass alle am Schulleben Beteiligten (SchülerInnen, Eltern und KollegInnen) ihren Handlungsrahmen kennen und sich ihm in gleicher Weise verpflichtet fühlen.
Bevor Sie Kontakt mit einem Schüler, Eltern, einem Kollegen/einer Kollegin oder der Schulleitung aufnehmen, prüfen Sie in Ruhe, ob das Problem gewichtig bleibt und ein Gespräch notwendig erscheint.

Sind Sie zu dem Schluss gekommen, dass ein ernsthaftes Problem vorliegt, suchen Sie den Kontakt mit dem direkt Betroffenen.

Wenn dieser erste gemeinsame Lösungsversuch scheitert, wird die Gesprächsrunde erweitert,
und zwar seitens der Schüler durch den Klassensprecher, Schülersprecher, Streitschlichter oder Verbindungslehrer.
seitens der Eltern durch den Klassenelternvertreter oder einen Elternteil ihrer Wahl und
seitens der Kollegen durch den Klassenlehrer, den Fachbetreuer, den Verbindungslehrer oder einen Abteilungsleiter.

Akzeptieren die Beteiligten den Lösungsvorschlag nicht, wird die Gesprächsrunde um den Schulleiter und den Elternbeiratsvorsitzenden erweitert. Wenn der Schulleiter im Rahmen seiner Kompetenzen keine Entscheidung fällen kann, wird eine Konfliktmoderation angeboten. Letzeres bedeutet, dass beide Seiten unter der Moderation des Schulleiters nochmals den Konflikt darstellen und sich auf eine Lösung einigen.

Getroffene Vereinbarungen werden in Form einer konkreten schriftlichen Vereinbarung festgehalten.

Führen alle schulinternen Lösungswege nicht zum Erfolg, ist die zuständige Schulaufsicht (= Regierungspräsidium Tübingen nicht das Kultusministerium) der nächste Adressat.

Volljährige Schülerinnen und Schüler können diese Wege auch selbst beschreiten.

Rechtsauskünfte können selbstverständlich direkt bei der Schulleitung eingeholt werden.

Mobbingleitfaden

Die aktuelle Version unseres Mobbingleitfadens finden Sie hier.

Der Mobbingleitfaden wurde durch die Schulkonferenz vom 22.7.2013 verabschiedet und ebenso auf der GLK vom 24.7.2013.

Tagebuchordnung

Hier kann die Tagebuchordnung (Stand 2013) eingesehen werden.